5 Fotos, 5 Customer Journeys

5 Fotos, die Ihnen dabei helfen werden die Abbruchrate in Conversion Funnels zu senken

Auf vielen Sites gibt es Conversion Funnels. Sie stellen die letzten Schritte zu einer Conversion dar, bis ein Kauf getätigt wird, eine Buchung erfolgt, man sich für ein Event anmeldet oder etwas abonniert.

Diese letzten Schritte sind immens wichtig und der leichteste Zweifel kann einen Nutzer davon abbringen den Funnel abzuschließen indem ein Formular ausgefüllt wird.

Das Ziel dieses Dokuments ist es, Sie dazu zu bringen, dass Sie sich die richtigen Fragen stellen um potentielle Probleme aufzudecken, die mit Conversion Funnels in Zusammenhang stehen.

Um Ihnen zu helfen, konzentrieren wir uns auf 5 Fotos von echten Tunneln, die für die Customer Journey bis zur Conversion stehen. Die Eigenheiten jedes Tunnels helfen Ihnen dabei die Schwächen Ihrer eigenen Conversion Funnel zu finden.

 

Wenn wir eine Site verwalten, dann vergessen wir meist eine wichtige Information: Die Besucher unserer Site haben nicht unser Vorwissen, was die Site anbelangt.

Sie wissen nicht, was sie am anderen Ende des Tunnels erwartet und Sie wissen nicht, was sie bekommen werden.

Versetzen Sie sich in die Lage des Internetnutzers: Wenn sie den ersten Schritt erreicht haben, was sehen Sie dann? Welche Informationen stehen zur Verfügung und was gibt ihnen einen Hinweis darauf, was sie am Ende erwartet?

Internetnutzer müssen sich auf die Hinweise verlassen, die man ihnen auf Ihrer Site gibt. Mit diesen Informationen bekommen Internetnutzer ein Bild davon, was sie erwartet: Der Lohn, den Sie dafür bekommen ein Formular auszufüllen.

 

 

 

Conversion FunnelImmer wenn ein Internetnutzer sich dazu entscheidet ein Formular auszufüllen, hat er sich vorher die Frage gestellt: “Warum sollte ich mir die Mühe geben dieses Formular auszufüllen?”

Der Internetnutzer wird den Aufwand für das Ausfüllen des Formulars mit den dadurch zu erreichenden Vorteilen aufwiegen.

Ein Formular auszufüllen bedeutet Zeit und Mühe dafür aufzuwenden, ein Passwort zu erstellen und das Risiko einzugehen persönliche Informationen Preis zu geben oder für etwas im Voraus zu zahlen.

Das stellt eine gewisse Gefahr dar. Man kann dabei Geld verlieren, einen Fehler zu machen, betrogen zu werden oder nur Spam zu erhalten. Ist es das wirklich wert?

 

Conversion FunnelWas gleicht den Aufwand und das Risiko aus? Den Vorteil, den sich ein Internetnutzer vom Ausfüllen des Formulars entspricht.

Internetnutzer müssen an der Hand genommen oder sogar getragen werden, damit Sie Ihr Formular ausfüllen.

Für ein besseres Verständnis dafür was zu tun ist und wann, haben wir 5 Fotos von echten Tunneln für Sie zusammengestellt, die Customer Journeys bis zur Conversion repräsentieren.

Wir sehen uns ihre Eigenheiten und Qualitäten an, übertragen sie auf die digitale Welt und denken darüber nach, was getan werden muss.

Also los, hier ist das erste Foto.

 

1. Ein schwieriger aber notwendiger Tunnel

Ein schwieriger aber notwendiger TunnelAuf dem Foto sehen wir einen Bergsteiger in einem Eistunnel.

Dafür braucht er viel Kraft und die nötige Ausrüstung.

Der Bergsteiger kommt Stück für Stück voran und sieht schon das Licht am Ende des Tunnels, das ihm sagt, dass der Ausgang nah ist. Auf alle Fälle muss der Bergsteiger durch diesen Tunnel, um nach hause zu kommen.

Auch wenn der Bergsteiger große Mühe hat und nur langsam vorankommt, überwiegt der erhoffte Gewinn die Hindernisse, denn die Alternative wäre die Nacht im Eis zu verbringen.

In diesem Beispiel muss beträchtliche Mühe aufgewendet werden, aber der erhoffte Gewinn wiegt deutlich schwerer: Der Internetnutzer füllt das Formular aus!

 

 

Dieser Fall gilt für lange Formulare mit mehreren Schritten, die eine Menge Informationen erfordern, die man nicht unbedingt auswendig weiß.

Diese Formulare sind allerdings z.B. notwendig um Steuern zu zahlen oder eine Versicherung abzuschließen. Eine mögliche Verbesserung an diesen Formularen ist es, sie so weit es geht zu reduzieren.

Darüber hinaus sollten Internetnutzer jede mögliche Hilfe bekommen, damit sie den Eindruck erhalten, dass es nicht schwierig ist das Formular auszufüllen und dass sie Fortschritte machen.

Eine andere Methode, die angewandt werden kann, ist es das Ausfüllen des Online-Formulars zu vereinfachen indem man automatische Hilfsfelder anbietet, die erscheinen, wenn die entsprechenden Felder ausgefüllt werden. Durch die Hinweise werden Fehler bei der Eingabe von Informationen vermieden.

2. Ein beängstigender Tunnel

Ein beängstigender TunnelDer Tunnel auf dem Foto ist schlecht ausgeleuchtet, nicht sehr einladend und möglicherweise gefährlich.

Jeder, der ihn durchqueren will, wird das Gefühl haben, dass er sehr lang ist, weil er keine Möglichkeit hat sein Ende zu sehen.

Dennoch ist es nicht schwer durch den Tunnel zu gehen und man kommt schnell voran.

Aber auch wenn man schnell Fortschritte macht, scheinen die Vorteile zu gering zu sein, um den Weg auf sich zu nehmen.

In diesem Beispiel gibt es nicht zu viele Hindernisse, die man überwinden muss, aber die Vorteile erscheinen nicht sehr groß: Der Internetnutzer füllt das Formular nicht aus!

Um die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die Internetnutzer davon abhalten Formulare auszufüllen, werden Sie manchmal eingreifen müssen, um Ihre Nutzer davon zu überzeugen, dass es sich lohnt weiterzumachen.

Ein Grund ein Formular abzubrechen ist die Angst nicht das zu bekommen, was versprochen wurde. Eine Frage, die sich Internetnutzer stellen ist: „Kann ich meine Kreditkartennummer hergeben, ohne mich in Gefahr zu begeben?“

Unternehmen müssen Internetnutzern Informationen bieten und sie davon überzeugen, dass sie verlässlich sind und die Ängste der Nutzer ernst nehmen.

Sie müssen darüber hinaus einen Anreiz bieten, damit das Formular weiter ausgefüllt wird. Dafür können zum Beispiel die Vorteile hervorgehoben werden, die sich durch das Ausfüllen des Formulars ergeben.

 

3. Eine Biegung, die Zweifel weckt

Eine Biegung, die Zweifel wecktAuf diesem Foto sieht es ganz einfach aus, durch den Eistunnel zu kommen. Aber die Biegung verhindert zu sehen, ob man nah am Ausgang ist oder nicht.

Man kann unmöglich wissen, was noch kommt und jemand, der den Tunnel betritt, wird sich davor fürchten, dass hinter der Biegung eine unangenehme Überraschung auf ihn wartet.

Auch wenn es kaum Mühe macht durch den Tunnel zu gehen, weiß man nicht, was man dadurch gewinnt und die Angst vor schlimmen Folgen schreckt jeden ab.

In diesem Beispiel wiegen die Gefahren schwerer als der mögliche Gewinn. Der Internetnutzer bricht das Formular ab!

Das große Hindernis in diesem Beispiel ist die fehlende Klarheit. Das erzeugt Verwirrung beim Internetnutzer.

Das führt zu folgender Frage: „Was erreiche ich dadurch eigentlich?“

Wenn nur ein Funken Zweifel besteht, was den Internetnutzer erwartet, bricht er das Ausfüllen ab.

Hier müssen Sie klarstellen, was Internetnutzer bekommen, wie sie das erreichen können und wie viel Zeit es in Anspruch nimmt.

Wenn nach spezifischen Informationen gefragt wird, stellen sich Internetnutzer die Frage: „Warum wollen die das wissen?“

Unternehmen müssen erklären, warum sie Internetnutzern bestimmte Fragen stellen und was danach mit den Daten passiert.

 

4. Ein nicht sehr einladender Tunnel, der aber leicht zu durchqueren ist

Ein nicht sehr einladender Tunnel, der aber leicht zu durchqueren istUm durch diesen Tunnel zu kommen müssen Sie nur das Boot hindurchtreiben lassen. Auf dem Weg sind keine erkennbaren Hindernisse.

Aber die Landschaft auf der anderen Seite unterscheidet sich nicht besonders von der Landschaft auf dieser Seite, was keinen großen Anreiz liefert, den Tunnel zu durchqueren.

Es sind allerdings andere Boote zu sehen, die durch den Tunnel gefahren sind, es scheint also kein Risiko zu geben.

Auch wenn der Vorteil auf die andere Seite zu kommen nicht besonders groß zu sein scheint, ist der Aufwand so niedrig, dass sogar ein Hobbyruderer das Boot sicher auf die andere Seite bringt.

In diesem Beispiel gibt es so wenige Hindernisse, dass der Gewinn sie leicht überwiegt: Der Internetnutzer füllt das Formular aus!

Auch wenn es keine große Mühe macht ein Formular auszufüllen, zum Beispiel bei einem Newsletter-Abo, ist es wichtig die Vorteile hervorzuheben, die das bringt.

Internetnutzer werden sich Folgendes fragen: „Löst das mein Problem?“

Wenn Sie vergessen zu erwähnen, wie die angebotenen Informationen den Nutzern helfen können, dann werden Sie den Tunnel wahrscheinlich nicht durchqueren.

Sie müssen die Internetuser ein wenig locken und sie dazu motivieren ihre Reise durch den Conversion Funnel Ihrer Site fortzusetzen.

 

5. Ein einladender Tunnel, der alle Fehler ausschließt

Ein einladender Tunnel, der alle Fehler ausschließt

 

In diesem Foto lädt das Licht am anderen Ende des Tunnels dazu ein ihn zu durchqueren.

Die Schienen geleiten durch ihn hindurch und verhindern, dass Züge falsch abbiegen oder nicht ankommen. Um sicher anzukommen muss man einfach nur den Schienen folgen.

Die Vorteile überwiegen die Hürden bei weitem und man macht schnelle Fortschritte auf das Ziel zu. Der Zug setzt seinen Weg durch den Tunnel fort.

In diesem Beispiel sind die Hürden sehr klein und die Vorteile beträchtlich: Der Internetnutzer füllt das Formular aus!

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt sind Sie dran!

Die Tunnel, die in dieser Präsentation verwendet werden, vereinfachen es mögliche Gründe zu verstehen, warum Internetnutzer Formulare nicht ausfüllen. Welchem Foto entspricht Ihr Conversion Funnel?

Nun ist es an Ihnen folgende Schritte durchzuführen:

#1: Sehen Sie sich den Funnel mit den Augen eines Internetnutzers an.

#2: Nehmen Sie sich die Analysen des Funnel vor, um Ihren Verdacht zu bestätigen.

#3: Testen Sie Ihre Ideen und wenden Sie sie an, wenn sie Erfolg zeigen!

>>> Laden Sie sich das Dokument herunter

 

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